Letzte Aktualisierung: 2009-12-01

Chronik

Heiligendorf, ehemals Gemeinde Heiligendorf im Landkreis Gifhorn, ist seit der Gebiets- und Verwaltungsreform 1972 mit etwa 2100 Einwohnern der größte Ortsteil im Süden Wolfsburgs.

Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr beginnt am 02.02.1922 mit ihrer Gründung. Die bis dahin existierende Pflichtfeuerwehr wurde aufgelöst, und deren Gerätschaften nebst Spritzenhaus übernahm die Freiwillige Feuerwehr. Zum ersten Hauptmann der neu gegründeten Wehr wurde der Landwirt Alfred Buchheister gewählt, der bis 1923 im Amt war.

Die weiteren Wehrführer waren:

Heinrich Lipke sen. von 1923 bis 1937

Wilhelm Niemann von 1937 bis 1945

Gustav Griesemann von 1945 bis 1961

Günther Schmidt von 1961 bis 1969

Oskar Brißke von 1969 bis 1976

Helmut Rauschenberger von 1976 bis 1985

Oskar Brißke von 1986 bis 1988

Hans-Hermann Ohrens von 1988 bis 2000

Ralf Krösche 2000 bis 2004

Markus Meyer seit 2004

 

Das 1922 übernommene Spritzenhaus, dessen Standort in der Dorfmitte war, wurde 1931 gründlich renoviert und zusätzlich mit einem Schlauchtrockenturm versehen.

Die bis 1945 eingesetzte durch Pferdekraft gezogene Handdruckspritze wurde ausgemustert und durch eine Tragkraftspritze ersetzt. 1953 kaufte man noch den hierfür notwendigen Tragkraftspritzenanhänger.

Weitsicht bewiesen die Wehrmänner schon 1962, als sie am 22. August 1962 eine Jugendfeuerwehr gründeten. Dies hatte zur Folge, daß der Wehr immer gut ausgebildete junge Männer zugeführt wurden, und seit 1987 auch Frauen, die der Jugendfeuerwehr entwachsen sind. Die Hauptinitiatoren zur Gründung dieser Jugendfeuerwehr waren der damalige Gemeindebrandmeister Günter Schmidt und der erste Jugendfeuerwehrwart Oskar Brißke. Noch heute versehen Kameraden die in der Gründungsjugendfeuerwehr tätig waren in der Wehr den Dienst.

Ein weiteres mal wurde das Spritzenhaus 1963 umgebaut. Der Grund für diese Maßnahme war die Anschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges LF, das nun einen Einstellplatz erforderte. Dieses LF wurde am 11.01.1964 in ehrenvoller Form vom amtierenden Bürgermeister Wilhelm Niemann an die Wehr übergeben.

Einhergehend mit der Vergrößerung der Wehr und dem Ausbau zur Stützpunktfeuerwehr wurde am 18.09.1971 ein neues Feuerwehrgerätehaus am Ortsrand mit entsprechenden Einstellplätzen und Räumlichkeiten an die Wehr übergehen.

1993 konnte das Feuerwehrhaus nach Erweiterungsarbeiten abermals bezogen werden.

Eine Partnerschaft wird seit 1990 mit der Freiwilligen Feuerwehr Miltern im Kreis Stendal gepflegt.

 

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